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Von Hamsterbacken und Katzenwäschen

Zentrales, sachbezogenes Anliegen ist, Kindern die Möglichkeit zu geben, sich ganzheitlich und spielerisch mit dem Thema „Haustier“ auseinanderzusetzen, Tiere und ihre Bedürfnisse kennen zu lernen, um so erste Schritte zu einer positiven, verantwortungsvollen Grundhaltung gegenüber Haustieren zu unternehmen.

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Ursula Dillenburg-Groß und Tanja Schepp

Tiere, die unsere Freunde sind

Niemand wird widersprechen wollen, wenn die beiden Autorinnen Ursula Dillenburg-Groß und Tanja Schepp feststellen, dass Kinder Tiere lieben. Sie tun es, die meisten jedenfalls! Je nach Vorerfahrungen mag diese Tierliebe zwar auf bestimmte Arten beschränkt und mehr oder weniger ausgeprägt sein – nichtsdestotrotz wünschen sich die meisten Kinder ein eigenes Haustier.

Tiere sind persönlichkeitsfördernd
Erstaunlich, wo doch Computer und Fernsehen erwiesenermaßen die besten Freunde vieler Kinder zu sein scheinen. Sicher, unsere gesellschaftliche Entwicklung führt immer mehr zu einer Entfremdung zwischen Kind und Natur, in unserem besonderen Fall zwischen Kind und Tier. Mediatisierung, Verstädterung… eben all die bekannten Aspekte zur veränderten Kindheit beschränken primäre Naturerfahrungen, lassen Erlebnisse aus zweiter Hand in den Vordergrund rücken und verhindern ein Erleben mit allen Sinnen. Haustiere hingegen kann man anfassen und streicheln, man kann mit ihnen schmusen, toben und spielen. Sie fordern zur Bewegung auf, erfordern ein verantwortliches Handeln, können Schutz und Geborgenheit geben, hören vermeintlich zu, bieten uneingeschränkte soziale Akzeptanz – kurz und gut: können zu einer ganzheitlichen Persönlichkeitsförderung beitragen.
Trotz der eher kinder- und auch tierfeindlichen Entwicklung insbesondere unserer Erfahrungsräume scheint Kindern der Nutzen des Umgangs mit Tieren unbewusst klar zu sein. Warum sonst überdauert der Kinderwunsch “Ich will ein Tier” alle gesellschaftlichen Entwicklungen?

Positive Auswirkungen durch Haustiere
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen mittlerweile, dass sich die Haltung von Haustieren positiv auf das Familienleben, emotionale Befindlichkeiten, Aufbau von Selbstbewusstein und Verantwortungsgefühl uvm. auswirken können. Es ist sogar die Rede von einer wechselseitigen Erziehung zum Beispiel bei der Haltung eines Hundes. Gerade im Bereich Verantwortung und Sozialverhalten werden diesem Tier hohe erzieherische Fähigkeiten zugesprochen.

Anschaffung abwägen
Im Sinne der Wechselseitigkeit, wenn man eben nicht nur nehmen, sondern auch entsprechend geben möchte, muss genauestens abgewägt werden, welches Tier sich im Einzelfall eignet, welchem Tier man gerecht werden kann.

Verantwortungsbewusstsein lernen
Zentrales, sachbezogenes Anliegen dieses KREISEL soll sein, Kindern die Möglichkeit zu geben, sich ganzheitlich und spielerisch mit dem Thema “Haustier” auseinanderzusetzen, Tiere und ihre Bedürfnisse kennen zu lernen, um so erste Schritte zu einer positiven, verantwortungsvollen Grundhaltung gegenüber Haustieren zu unternehmen.
Die beschriebenen Aktivitäten sind daher als Anregungen und erste Ansätze in diesem Bereich zu verstehen, die dann tierartbezogen im Laufe der Zeit gezielt erweitert und intensiviert werden können.

Gewicht 0.4 kg
Zielgruppe

ErzieherInnen in der Kita

Format

A4

Seiten

92

Cover

broschiert